Sanitätshaus Weinmann

Staatssekretärin von Digitalisierung und Ausbildung beeindruckt

Besuch vom Wirtschaftsministerium im Sanitätshaus Weinmann

Die „Digitalisierungs- und Ausbildungsreise“ mit der sich das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg einen Überblick über die betriebliche Praxis verschaffen möchte, führte unter anderem zum Göppinger Sanitätshaus Weinmann. Staatssekretärin Kathrin Schütz war von den von Auszubildenden präsentierten Beispielen „beeindruckt“.

In Begleitung von Landrat Edgar Wolff, OB Guido Till, MdL Nicole Razavi besuchte die Staatssekretärin Kathrin Schütz, das mehrfach mit Branchenauszeichnungen bedachte, innovative und kontinuierlich wachsende Sanitätshaus Weinmann in Göppingen. „Ziel der Reise ist es, mit Auszubildenden und Ausbildern direkt über ihre Erfahrungen und die Herausforderungen der Digitalisierung in der beruflichen Ausbildung zu sprechen“, sagt Schütz.

Anhand von vier Beispielen, die jeweils von Auszubildenden der Delegation präsentiert wurden, zeigte sich wie weit die digitale Unterstützung bereits im beruflichen Alltag der Lehrberufe Einzug gehalten hat. „Tief beeindruckt“ hat die Staatssekretärin die digitale Ganganalyse eines Prothesenpatienten, dessen Prothese an Knie- und Fußgelenk mit elektronischen Steuerungen ausgestattet ist. Die Auszubildende OT-Mechanikerin Debora Bosch betonte, „dass durch die Steuerungen ein nahezu natürlicher Gang ermöglicht würde.“

Weitere Beispiele waren die 3D-Schuhleistenfertigung mit einem 3D-Drucker und die CAD gesteuerte Fertigung von orthopädischen Einlagen. Diese wurden präsentiert von den angehenden Orthopädie-Schuhmachern Simon Pässler und Eva Rieger.

Zum Abschluss zeigte die Auszubildende Kauffrau im Gesundheitswesen, Sabrina Siegel, wie durch die digitale Fertigung neue Lifestyle Produkte entstehen. So können jetzt Sandalen als Orthopädische Einlagen vom Kunden in einem Online-Konfigurator selbst zusammengestellt werden. Diese gesunden „Flip-Flops“ mit dem Namen Summer-Walker hatten es Nicole Razavi so angetan, dass sie am Liebsten gleich ein Paar mitgenommen hätte.

„Die Digitalisierung im Gesundheitshandwerk,“ meinte Jörg Weinmann zum Abschluss des prominenten Besuchs, „schafft in unserer Branche neue Arbeitsplätze und verbessert die Produkte. Deshalb investieren wir in diese neuen Technologien.“

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