Sanitätshaus Weinmann

Mobil bleiben dank fachgerechter Orthopädietechnik

Ob Unfall, Verletzung oder Behinderung: Jeder Patient braucht individuelle Lösungen, um wieder mobil zu werden. In unserer Werkstatt fertigen wir mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen Orthesen und Prothesen nach Maß. Zudem betreuen wir Sie bei Anpassung und Gebrauch, übernehmen den Service und informieren über Weiterentwicklungen. Ergänzt durch digitale Technik zur Konstruktion und Diagnose bieten wir Versorgungen auf dem modernsten Stand der Technik. Wir versorgen unsere Patienten, egal ob jung oder alt, mit jeglicher Art von Prothesen. Im Orthesenbau haben wir neben Korrektur-, Sport- und Lagerungsorthesen einen besonderen Schwerpunkt in der Versorgung von Lähmungen, beispielsweise nach einem Schlaganfall oder Multipler Sklerose.

Orthetik

Orthesen werden zur Stabilisierung, Entlastung, Ruhigstellung, Führung oder Korrektur von Gliedmaßen oder des Rumpfes eingesetzt.

Ob ein Unterschenkel nach einer Achillessehnen-OP ruhiggestellt werden muss, ein Kniegelenk nach einem Kreuzbandriss stabilisiert oder Rückenmuskulatur wieder aufgebaut werden muss – bei der Anfertigung von Orthesen kommt es auf die Passgenauigkeit an. Diese helfen dabei, wieder sehr frühzeitig die betroffenen Bereiche zu mobilisieren und zu kräftigen. Denn je kürzer die Zeit der vollständigen Ruhigstellung ist, desto kürzer ist die Rehabilitationszeit.

Orthesen helfen zudem Schmerzen zu lindern und damit die notwendige natürliche Bewegung zu ermöglichen. Das stärkt, wie beispielsweise bei der Orthese für das Daumengelenk, der sog. Rhizorthes nach Dr. Christine Meyere oder einer modernen Kniegelenksothese den Kapsel-Band-Muskel-Apparat bei beginnender oder auch schon fortgeschrittener Arthrose.

Zur Rhizorthese

Prothetik

Mit der Prothese beginnt ein anderes Leben. Mobilität, Selbstständigkeit und die damit verbundene Lebensqualität wieder aufzubauen, danach streben Patient und Therapie.

Die Wahl der richtigen Prothese richtet sich nach der Art der Amputation und nach den erreichbaren Zielen des Patienten. Dies kann die Alltagstauglichkeit, aber auch die Wiederaufnahme von leistungsorientiertem Sport sein. Das Spektrum der heutigen Technik reicht von mikroprozessorgesteuerten Kniegelenken bis zu carbon-
gesteuerten Fußprothesen mit KERS. Entscheidend für den Erfolg ist aber die Erfahrung und Qualifikation der Orthopädietechniker, die die Herstellung und Anpassung der Prothese vornehmen.

Schritt für Schritt selbstständig

Myo-Orthese WalkAide macht Gehen möglich.

Zahlreiche Patienten nach Schädel-Hirn-Trauma, nach Schlaganfall, MS-Patienten, Kinder und Jugendliche mit infantiler Zerebralparese u.a. sind von einer Fußheberschwäche betroffen. Da die Reizleitung des Gehirns zum Fußmuskel gestört ist, schleift der Fuß beim Gehen am Boden. WalkAide ist eine neue, aktive Versorgungsmöglichkeit für eine solche Einschränkung. Das hochinnovative Hilfsmittel sorgt dafür, dass der Fuß und die Zehen bei jedem Schritt zur richtigen Zeit angehoben und die Bewegungen natürlicher werden. Selbst das Barfußgehen ist möglich.

Willkürliche Muskelbewegung durch Myo-Orthetik

Bei WalkAide wird myo-orthetische Technologie eingesetzt. Darunter versteht man die Verknüpfung von Orthetik mit elektrischer Stimulation. Das kleine Plastikgehäuse – der Stimulator – wird zusammen mit zwei Elektroden einfach mit einer Manschette unterhalb des Knies angebracht. Die Sensoren erfassen die Bewegungen des Beines und Fußes, hochintegrierte Elektronik analysiert und steuert sie. WalkAide sendet exakt darauf abgestimmte elektrische Signale zum Wadenbeinnerv, der die Bewegungen im Fußgelenk und im Fuß steuert. Diese sanften, elektrischen Impulse fordern die Muskeln auf, den Fuß zum richtigen Zeitpunkt anzuheben. Das Ergebnis: Ein natürlicheres, effizienteres und sicheres Gehmuster.

Individuell angepasst

Vor dem Einsatz wird der Schrittzyklus des Patienten bei einem zertifizierten Orthopädietechniker mit unterschiedlichen Sensoren aufgenommen und berechnet, um den individuell bestmöglichen Bewegungsablauf und Schrittzyklus zu erzielen. Der Neigungs- und Beschleunigungssensor erkennt situationsabhängig die Gehgeschwindigkeit und passt den Stimulus automatisch an.

Verlorene Funktionen wiedererlangen

Das Konzept: Nur was gespürt wird, kann auch bewegt werden. So kann WalkAide Patienten unterstützen, verlorene Funktionen wieder zu erlernen.

Klein und diskret

Dabei ist WalkAide klein und diskret. Der Kontakt zum Bein ist minimal, was größtmöglichen Komfort bedeutet. Es kann einfach selbst mit einer Hand an- und ausgezogen werden. Das WalkAide, als aktiver Behinderungsausgleich, ist bei entsprechender Indikation herkömmlichen Unterschenkelorthesen und Schuhzurichtungen weit überlegen.

Ab sofort auch im ­Sanitätshaus Weinmann erhältlich!

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